<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<rss version="2.0">
  <channel>
    <title>Das TrainerPaar  -  Der Blog</title>
    <link>http://boenisch.org/system-cgi/blog/</link>
    <description>Neuigkeiten und Interaktion</description>
    <!-- optional tags -->
    <language>en-us</language>           <!-- valid langugae goes here -->
    <generator>Nucleus CMS v3.21</generator>
    <copyright>©</copyright>             <!-- Copyright notice -->
    <category>Weblog</category>
    <docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
    <image>
      <url>http://boenisch.org/system-cgi/blog//nucleus/nucleus2.gif</url>
      <title>Das TrainerPaar  -  Der Blog</title>
      <link>http://boenisch.org/system-cgi/blog/</link>
    </image>
    <item>
 <title><![CDATA[Werkstattbrief November 2011]]></title>
 <link>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=604</link>
<description><![CDATA[Den aktuellen Newsletter vom Experten für Verhandlungkunst finden Sie <a href="http://us1.campaign-archive1.com/?u=fd2c26e4b698fdf70421f78a0&id=fe1891c960&e=b2fcf455a8"><b>hier</b></a>.<br />
<br />
Themen:<br />
Die 8 Hebel der Überzeugungskunst: Reziprozität<br />
Webinartermine im Advent<br />
PinkPumps OPEN<br />
Seminare für Ihren Verhandlungserfolg<br />
]]></description>
 <category>Allgemein</category>
<comments>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=604</comments>
 <pubDate>Tue, 29 Nov 2011 13:22:08 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Honorare besser verhandeln - Bessere Honorare verhandeln]]></title>
 <link>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=593</link>
<description><![CDATA[Seminar für alle, die ihr Honorar selbst aushandeln:<br />
<b>Speaker, Trainer, Coaches, Consultants, Berater, Redner, Referenten</b><br />
<br />
am 13./14.4.2012 in München<br />
<br />
<b>Super-Frühbucherpreis bis 31.12.2011, 18 Uhr</b><br />
<br />
<a href="http://verhandlungsexperte-wboenisch.de/honorarverhandlungen-verbessern/">weiterlesen</a><br />
<br />
<br />
]]></description>
 <category>Allgemein</category>
<comments>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=593</comments>
 <pubDate>Fri, 18 Nov 2011 13:53:39 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Seminare von Wolfgang Bönisch]]></title>
 <link>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=587</link>
<description><![CDATA[Offene Seminare in 2012<br />
<br />
<b>Verhandeln am LIMIT</b><br />
<br />
<a href="http://verhandeln-am-limit.de">20./21.2.2012 in Hamburg</a><br />
<br />
<b>Verkaufsverhandlungen erfolgreich gestalten</b><br />
<br />
<a href="http://verhandlungsexperte-wboenisch.de/verhandlungsseminare/erfolgreiche-verkaufsverhandlungen/">28./29.3.2012 im Raum Düsseldorf</a><br />
<br />
Weitere Termine <a href="http://verhandlungsexperte-wboenisch.de/"><b>hier</b></a>]]></description>
 <category>Allgemein</category>
<comments>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=587</comments>
 <pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:46:13 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Weltrekordversuch im Highspeed-Coaching]]></title>
 <link>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=213</link>
<description><![CDATA[Am 20. März fand er statt, der Weltrekordversuch im Highspeed-Coaching in Hamburg, angeregt und begleitet von Sabine Asgodom.<br />
<br />
Ich hatte mich als Coach für die "Frühschicht" ab sieben Uhr zur Verfügung gestellt. Als ich um viertel vor sieben am Museum für Arbeit ankam, habe ich erstmal Bauklötze gestaunt über den Andrang. Ein Pulk von coachingwilligen Frauen wartete darauf, dass es endlich losgeht. Zusammen mit Sabine Asgodom, Monika Deters und einigen anderen Coaches begannen wir um sieben, Frauen in Gehaltsfragen zu coachen.<br />
<br />
Fragen wie: "Wieviel kann ich eigentlich verlangen?", "Wie kriege ich raus, was üblicherweise gezahlt wird?", "Gerade jetzt, wo viele Menschen ihre Arbeit verlieren, muss ich doch froh sein, dass ich Arbeit habe, oder?" wurden an uns herangetragen. Frauen tun sich schwer damit, deutlich zu machen, was sie leisten, sie stellen ihr Licht unter den Scheffel. Mehrfach habe ich gehört, wie Frauen mir aufzählten, was sie alles schaffen, abgerundet durch die Aussage: "Aber das ist doch ganz normal, das ist doch selbstverständlich!"<br />
Ich kann mich nicht erinnern, jemals solch eine Aussage von einem Mann im Coaching gehört zu haben. Männer kriegen es besser hin, eine "ganz normale" Leistung ganz doll darzustellen. Jedenfalls sind sie meist Hauptdarsteller in dem Film: "Ich bin richtig gut!" Also gilt es für die Zukunft zu sammeln, was Frau alles so geschafft hat. Der Chef ( und auch die Chefin) brauchen Fakten wie: "Ich habe Projekt X erfolgreich abgeschlossen." oder " Durch die neue Ablageorganisation sparen wir in der Woche mindestens zwei Stunden Sortierarbeit ein." Harte Tatsachen zeigen die Leistung einer Frau, sie muss nur den Scheinwerfer darauf richten. Viel zu häuftig denken Frauen, dass ihr Vorgesetzter doch sieht, was sie leisten und deshalb auch Anerkennung in Form von Geld geben müsse. Doch warum sollte Ihr Chef das Portemonaie öffnen, wenn sie sich auch mit einem netten Lob zufrieden geben. Also, Mädels aller Altersklassen, Spot an für Eure Leistung und freundlich-hartnäckig die Belohnung einfordern. Damit der nächste Equal Pay Day bereits Anfang März stattfinden kann.<br />
<br />
Viel Erfolg wünscht<br />
<br />
Ihre Heike M. Bönisch<br />
<br />
]]></description>
 <category>Allgemein</category>
<comments>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=213</comments>
 <pubDate>Mon, 23 Mar 2009 15:12:41 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Der Countdown läuft]]></title>
 <link>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=212</link>
<description><![CDATA[...am Freitagmorgen um sieben Uhr ist es soweit. Unser Rekordversuch anläßlich des EqualPayDay startet. Also, liebe Frauen, kommt ins Museum der Arbeit und laßt Euch coachen. Es gibt keine Termine, bitte einfach vorbeikomen und sich coachen lassen. Denken Sie daran, dass wir im Highspeedcoaching nicht alle Fragen umfassend klären können, sondern mit Ihnen einen Schritt in die richtige Richtung gehen können. <br />
<br />
Überlegen Sie schon jetzt, was genau Ihre Frage ist.<br />
Welche Gedanke  haben Sie bereits dazu?<br />
Welche Möglichkeiten gibt es?<br />
Was könnte es für Vorteile, was für Nachteile nach sich ziehen?<br />
Was ist Ihr nächster Schritt, womit werden Sie aktiv?<br />
<br />
Nutzen Sie auch die Gelegenheit, bei anderen Coachings zuzuhören und so weitere Antworten zu finden!<br />
<br />
Wir freuen uns darauf, Sie am Freitag von sieben bis sieben zu treffen!<br />
<br />
Ihre Heike M. Bönisch]]></description>
 <category>Allgemein</category>
<comments>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=212</comments>
 <pubDate>Tue, 17 Mar 2009 17:49:45 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Das Comeback einer Legende]]></title>
 <link>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=210</link>
<description><![CDATA[<b>Kennen Sie das Hansa Theater in Hamburg, eine legendäre Varietebühne</b>?<br />
Gestern war es soweit: Ich hatte Karten für die Variete-Vorstellung ergattert und so begaben wir uns angemessen gewandet (Sie: Kostüm und kleines Nostalgiehandtäschchen/ Er: Anzug und ordentlich gebügeltes Hemd) ins Theater. Das Hansa-Theater ist kein gewöhnliches Theater, es ist vielmehr eine 50er Jahre Perle unter den Theatern. Und es ist ein "Verzehrtheater", geeignet, um einen schönen Abend zu erleben, ohne den Geist alzusehr bemühen zu müssen. Unterhaltung im Besten Sinne.<br />
<br />
Dabei war die Legende schon viele Jahre stillgelegt. Ich erinnere mich, dass wir dort vor sieben oder acht Jahren einen amüsanten Abend verbracht haben, kurz bevor das Variete geschlossen wurde, weil schon lange ein finanzielles Defizit herrschte und Variete in Hamburg einfach out war. Während andere Städte wie Frankfurt, Hannover oder Münster das Variete neu für sich entdeckt hatten, war in Hamburg eher Musical angesagt.<br />
<br />
Doch in dieser Theatersaison machten sich Thomas Collien und Ulrich Waller ans Werk, die Legende auferstehen zu lassen. Wo bereits Josefine Baker und die Saharet getanzt hatten, die Clowns Charlie Rivel und Grock das Publikum zum Lachen gebracht hatten und die Comedian Harmonists die Damenherzen zum Schmelzen gebracht hatten, sollten nun wieder klassische Varietenummern, Artistik, Magie und Wortakrobatik aufgeführt werden. Willkommen im Variete!<br />
<br />
Und es gelang! Das Theater war in vorbildlichem Zustand, denn die Eigentümer hatten es in den vergangenen Jahren, in denen es nicht genutzt wurde, hervorragend gepflegt. Geben Sie Ihren Mantel bei einer der freundlichen Garderobieren ab,schauen Sie sich unbedingt einmal die stilvollen Räume für "Damen" und "Herren" an, kaufen Sie ein Programm und lassen sich zu Ihrem Platz führen. Schließlich sitzt man wie einst an kleinen Halbtischen, vor sich einen Rufschalter für die eilfertigen Kellner, labt sich an Kowalkes Käseteller und freut sich auf die Vorstellung. <b>Ich kam mir vor, wie auf einer Zeitreise! </b> Nostalgisch und auf der Höhe der Zeit waren die Nummern. Besonders beeindruckend fand ich die Grynchenko Brothers, deren Körperbeherrschung mich begeisterte. Very Fifties war die Pudelnummer von Angelica Obertaeva. Dass man zum Jonglieren nicht nur die Hände, sondern auch die Füße einsetzen kann, stellte Cosuelo Reyes virtuos unter Beweis. Auch für ein wenig "gepflegten Blödsinn" war gesorgt...<br />
<br />
Das Konzept wird in Hamburg gut angenommen. Es läuft so gut, dass ab Oktober wieder Variete im Hansa Theater stattfindet. <b>Der Vorverkauf hat bereits begonnen, also sichern Sie sich Tickets, für wen suchen Sie noch ein nettes Geburtstagsgeschenk, wer hat sich im Herbst einen schönen Abend verdient? </b>Im Hansatheater verbringt man solche einen Abend.<br />
<br />
Viel Vergnügen wünscht Ihnen<br />
<br />
Ihre Heike M. Bönisch]]></description>
 <category>Allgemein</category>
<comments>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=210</comments>
 <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 11:17:23 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Wollen Sie mehr Geld?]]></title>
 <link>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=209</link>
<description><![CDATA[Sind Sie weiblich, etwa 30 bis 55 Jahre jung und erfolgshungrig? Dann lassen Sie sich unbedingt am 20. März in Hamburg im Rahmen des Weltrekordversuches zum Highspeed-Coaching in Sachen Gehaltsverhandlungen einladen.<br />
<br />
<b>Wann und wo?</b><br />
<br />
Freitag, den 20. März 09, von 7 bis 19 Uhr im Museum der Arbeit am Wiesendamm 3 in Hamburg Barmbek.<br />
<br />
<b>Warum?</b><br />
<br />
Der Equal Pay Day macht auf die Ungleichheit der Entlohnung von Männern und Frauen aufmerksam. Ziel ist es gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit zu erhalten. <br />
<br />
<b>Erkennungsmerkmal</b><br />
<br />
Rote Handtaschen - sie sind aber kein "MUSS"<br />
<br />
<b>Wie läuft das ab?</b><br />
<br />
Sie bekommen ein kostenloses Highspeed-Coaching von einem der mehr als 50 hochkarätigen Coaches aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. <b>Highspeed-Coaching heißt: Sie kommen mit einer Frage und in fünf Minuten erarbeiten Sie mir Ihrem Coach Ihre ganz persönliche Antwort auf diese Frage</b>. Ihnenerscheinen fünf Minuten sehr kurz? Lassen Sie sich überraschen, wie ergebnisreich diese fünf Minuten sein können. Und: Je früher Sie kommen, desto wahrscheinlicher ist ein längeres Coaching.<br />
<br />
Alle Teilnehmerinnen erhalten die Möglichkeit bei weiteren Coachings zuzuhören und so weitere Anregungen und Antworten zu bekommen.<br />
<br />
Die ersten 50 Teilnehmerinnen erhalten ein handsigniertes Buch von Sabine Asgodom.<br />
<br />
Nutzen Sie die Infotische zu Karrierefragen!<br />
<br />
A propos "Karriere": Alle Frauen sind herzlich willkommen: Jung, alt, selbstständig, angestellt, arbeitslos, Wiedereinsteigerinnen, Handwerkerinnen, Führungskräfte, Sekretärinnen...<br />
<br />
Bitte weitersagen, damit möglichst viele Frauen profitieren können!<br />
<br />
<b>Wir freuen uns auf Ihre Fragen!</b><br />
<br />
Ihre Heike und Ihr Wolfgang Bönisch]]></description>
 <category>Allgemein</category>
<comments>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=209</comments>
 <pubDate>Fri, 06 Mar 2009 11:53:18 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Keynote-Vortrag von Wolfgang Bönisch auf der STB am 26.2. in Hamburg]]></title>
 <link>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=208</link>
<description><![CDATA[Am Montag kam der Anruf, ob Wolfgang für Margit Hertlein, eine unserer hochgeschätzten Kolleginnen und versierten, humorvollen Rednerin, in der STB-Akademie einspringen könne. Er konnte und so entschloß er sich, Margits Thema "Vom Ich -Schwein zum Team-Tiger" aufzunehmen und mit seiner Expertise in Sachen "Verhandeln" zu füllen. Daraus wurde dann "Von Tigern und Enten - Verhandeln mit dfem eigenen Team".<br />
<br />
Über 60 Teilnehmer lauschten dem interessanten Vortrag, in dem Wolfgang verschiedene Team-Typen von Menschen und ihre Verhaltensweisen im Team vorstellte. Als Metaphern für dies Typen verwendet er Tiere: Enten, Pavian, der Pinguin, der Leitwolf, die Hummel, das Erdmännchen, der Rabe und der Fuchs stehen für unterschiedliche Bedürfnisse und Vorgehensweisen im Team. In der Verhandlung ist es wichtig zu wissen, was dem anderen wichtig ist und was er braucht, um sich richtig in die Teamarbeit einzubringen. Ein funktionstüchtiges Team ist in der Lage den Wert jedes einzelnen Teammitgliedes für das Gesamtergebnis wahrzunehmen und unterschiedliche auffassungen oder Vorgehensweisen zuzulassen.<br />
<br />
Die Zuhörer hatten die Möglichkeit, sich über die eigenen Präferenzen klar zu werden und bekamen Anregungen für den besseren Umgang mit einzelnen Teammitgliedern. Viele nutzen die Gelegenheit Wolfgang persönlich anzusprechen und individuelle Fragenstellungen zu erörtern.]]></description>
 <category>Allgemein</category>
<comments>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=208</comments>
 <pubDate>Tue, 03 Mar 2009 17:06:46 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Bayrische Wirtshäuser]]></title>
 <link>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=207</link>
<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen war ich mal wieder in München. München besuche ich herzlich gerne, auch wenn ich mir dort stets sehr fremd vorkomme. Hamburg und München sind schon sehr große Gegensätze! Ich schlendere also durch die Stadt, ein Besuch bei Ludwig Beck in der Musikabteilung und ein Abstecher zum Filzladen am Rathaus gehören zu meinem Pflichtprogramm. Die Pinakotheken oder die Galerie im Lenbachhaus lasse ich diesmal aus, mir ist heute nicht nach hoher Kultur.<br />
<br />
Lieber schaue ich dem Volk ein wenig aufs Maul und das geht besonders gut im Wirtshaus. Meine Wahl fällt auf den Augustiner - obwohl es den Augustiner ja strenggenommen gar nicht gibt. Die Bierhalle, das Restaurant und was sich sonst noch so über die Stadt verteilt und auch "Augustiner" heißt, als Fremde kenne ich mich nicht aus. Ich trete also ein, warm ist es, rauchfrei - wie angenehm - und ein Plätzchen für eine Person findet sich ja leicht. Hier darf man sich dazusetzen, etwas, was in Hamburg entweder mit hochgezogenen augenbrauen quittiert wird oder mit dem Hinweis, man habe gerade heute etwas besonders privates zu besprechen, unterbunden wird. Mich wundert immer, weshalb die Menschen ausgerechnet für vertrauliche Gespräche in die Kneipe gehen.<br />
<br />
Egal, hier darf ich mich dazusetzen und werde auch gleich gefragt, woher ich komme und was ich in München wolle.<br />
Ein Blick auf meine Einkauftüten zeigt, dass ich nach Kräften die ansässige Wirtschaft gefördert habe; dafür werde ich sofort gelobt. Als ich eine Johannisbeerschorle bestelle, können sich meine Tischnachbarn das Grinsen nicht verkneifen. Sie trinken natürlich ein richtiges Bier, woran der Norddeutsche an sich wohl nicht so gewöhnt sei, mutmaßen sie. Noch bevor ich den ersten Schluck Schorle getrunken habe, steht mein Teller mit Fleischpflanzerl vor mir. Das Tagesgericht, das in rauhen Mengen ausgeben wird und gerade mal 9 Euro kostet. Ich werde davon locker satt, es schmeckt wunderbar, echte Hausmannskost. Das fasziniert mich bei jedem Besuch in München und Umgebung: Reelle Mahlzeiten zum reellen Preis! Keiner guckt Dich schräg an, wenn Du nur einen Obazten isst oder ein Paar Weißwürste... Mir hat es mal wieder geschmeckt und der Klönschnack dazu war kurzweilig. Da verzeihe ich es glatt, dass der eine oder andere Spruch über die Preißn gemacht wird. Schließlich san mir auch mir, bloß mit einem anderen Zungenschlag.]]></description>
 <category>Allgemein</category>
<comments>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=207</comments>
 <pubDate>Mon, 02 Mar 2009 14:16:56 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Braucht es einen Equal Pay Day?]]></title>
 <link>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=206</link>
<description><![CDATA[Genau diese Frage kam mir in den Sinn, als ich das erste Mal von diesem Tag hörte. Sicher, ich hatte gelesen, dass Frauen noch immer weniger verdienen als Männer. Die meisten Zeitungsartikel führen diese Tatsache darauf zurück, dass Frauen häufiger Teilzeit arbeiten und die Karriereleiter nicht so hoch klettern wie Männer das tun.<br />
<br />
Doch gleicher Lohn für gleiche Arbeit sollte doch inzwischen selbstverständlich sein - dacht ich. Doch als ich mich genauer umhörte, stellte ich fest, dass es in vielen Unternehmen noch immer üblich ist, Männer in der Gehaltsentwicklung zu bevorzugen. Ob es nur damit zu tun hat, dass Männer sich besser verkaufen, klarer formulieren, was sie fürs Unternehmen leisten und eine Gehaltsverbesserung selbstbewusst einfordern?<br />
<br />
Wenn dies so ist, dann wird es Zeit, dass Frauen sich der Herausforderung stellen und deutlich machen, was Sie können. Neigen wir dazu, bescheiden wie das Veilchen im Moose unsere Leistungen als selbstverständlich zu betrachten? Flüstern unsere Mütter wie das Lenorgewissen in unserem Hinterkopf <i>"Eigenlob stinkt"</i>, sobald wir sagen, dass wir etwas richtig gut gemacht haben? Ertappt! Ich kenne solche Situationen, in denen ich weiß, dass ich einen tollen Job gemacht habe. Dennoch gebe ich mich zurückhaltend, wiegele ein Lob eher ab, als mich gelassen zu bedanken und über die Anerkennung zu freuen. Also: Folgen wir Sabine Asgodom und Ihrem Aufruf: <i>"Eigenlob stimmt!"</i> Selbst-PR im Job, ob nun als angestellte oder als Selbständige sollte uns in Fleisch und Blut übergehen. Damit unsere Leistung auch wahrgenommen wird. Und für unsere gute Leistung sollten wir uns auch gut bezahlen lassen!<br />
<br />
Fazit: Es braucht einen Equal Pay Day. Ich betrachte diesen Tag nicht als ideologische "Kampfveranstaltung", sondern als eine Gelegenheit, bei der sich Frauen ihres Wertes bewusst werden dürfen.<b> Ziehen wir Bilanz über unsere Leistungen, überlegen uns, wie wir diese Leistungen auch nach außen erkennen lassen und unsere gerechte Entlohnung dafür charmant und hartnäckig zugleich einfordern werden.</b><br />
<br />
Am 20. März ist es soweit. Vielleicht greifen Sie schon heute zu Papier und Stift und schreibe auf, auf welche Leistungen sie verweisen können. Was haben dies Ihrem Kunden, Ihrem Unternehmen, Ihrem Vorgesetzten gebracht? Eine Forderung nach mehr Gehalt oder Honorar setzt voraus, dass Sie deutlich formulieren, welchen Wert Sie schaffen. Also auf ans Werk...<br />
<br />
Viel Vergnügen beim "Bilanzieren" wünscht Ihnen<br />
<br />
Ihre Heike M. Bönisch]]></description>
 <category>Allgemein</category>
<comments>http://boenisch.org/system-cgi/blog/index.php?itemid=206</comments>
 <pubDate>Wed, 18 Feb 2009 17:47:34 +0100</pubDate>
</item>
  </channel>
</rss>
